Ein Fahrrad ist schlicht und einfach ein Fortbewegungsmittel. Wer jedoch fahrradfahren als Sport betreibt und zudem noch gerne fernab von geteerten Straßen unterwegs ist, sollte sich ein Mountainbike (zu deutsch: Geländerad oder Bergfahrrad) beschaffen. Denn die Eigenschaften eines MTB's sind auf den Offroad Einsatz getrimmt. Eine äusserst robuste Konstruktion des Rahmens, grobstollige Reifen mit sehr tiefen Profilen sowie eine oftmals äusserst üppige Federung sind nur einige der kompletten Faktoren.
Allerdings ist man aufgrund der eben genannten Konstruktionsmerkmale gehandicapt, sobald man mit dem Mountainbike im normalen Straßenverkehr unterwegs ist, denn der Rollwiderstand ist um ein Vielfaches höher wie als beispielsweise bei einem Rennrad oder bei einem Cityrad. Des Weiteren muss man auch oftmals die Beleuchtung (welche auf dem deutschen Straßenverkehr zwingend vorgeschrieben ist) in den meisten Fällen seperat zum Mountainbike erwerben - eine Angelegenheit, die schnell Unmengen von Geld verschlingt.
Aber zurück zu den Details eines MTB's. Die Fahrrad Reifen sind wie gesagt extrem grob und breit. Dadurch wird im Gelände und in Kurven ein äusserst starker Grip und daraus resultierend eine sehr gute Bodenhaftung erreicht. Bei Schnee und Eis ist es zwar weiterhin grenzwertig, mit dem Fahrrad zu fahren, allerdings ist man hier mit einer Mountainbike Ausrüstung immernoch besser beraten wie mit allem anderen.
Als Schalteinheiten werden bei Mountainbikes von den Herstellern sogut wie auschließlich Kettenschaltungen verbaut, es ist aber auch möglich auf eine Nabenschaltung umzurüsten. In den meisten Fällen werden 26 Zoll Laufräder montiert, mittlerweile sind aber auch mehr und mehr 29 Zoll Laufräder im Kommen (sogenannte "twentyniner").
Im Profibereich gibt es natürlich auch wieder Leichtbau-Komponenten (zum Beispiel vom in der Schweiz ansässigen Fahrrad Komponenten Hersteller DT Swiss oder dem deutschen Leichtbau-Hersteller tune), mit welchen man sein Bike ausrüsten kann, um das Gewicht zu senken. Dies ist jedoch alles andere als eine billige Angelegenheit, denn Kohlefaser-Komponenten (Karbon-Komponenten) sind in der Regel sehr teuer.
Wer weiterführende Informationen zum Thema Mountainbikes sucht, sollte sich mal die folgende Webseite anschauen: MTB-World
Samstag, 18. Juni 2011
Montag, 13. Juni 2011
Mountainbike Sättel
Wenn es sich um den Komfort beim Fahrradfahren handelt ist wohl keine andere Mountainbike Komponente derart gefragt wie der Sattel. Aufgrund dessen sollte man sich, genauso wie beim Fahrrad- bzw Rahmenkauf sowie bei der Auswahl des richtigen Lenkervorbaus, beim Kauf eines Fahrradsattels sorgfältig entscheiden. Denn wenn man einen unpassenden Sattel kauft, wird man nicht lange Freude an ihm haben, denn längere Fahrradtouren scheinen mit einem unbequemen Sattel quasi unmöglich. Und wenn man häufig Mountainbike fährt und es abseits geteerter Straßen zur Sache geht, ist ein gewisser Komfort auch vorteilhaft.
Mountainbike Sättel gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Vom Karbonsattel bis hin zum Reisesattel wird alles produziert und vertrieben. Oftmals jedoch kristalliesieren sich - vor allem im professionellen Bereich - Sättel mit einer schlanken und sportlichen Form heraus. Diese Bauweise hat den Hintergrund, dass sich die vom Fahrer ausgeübten Ausgleichsbewegungen nicht einschränken, denn beim Mountainbiken muss viel mit Körperverlagerung gearbeitet werden (es kommt aber auch maßgeblich auf die Untergrundbeschaffenheit an).
Es ist beispielsweise enorm wichtig, dass man bei Hangabfahrten nicht über den Lenker kommt, was u.a. durch den Fahrradsattel erreicht wird, denn er ist dafür verantwortlich, dass das Gesäß hinter den Sattel verschoben wird. Als Folge erhält man eine Verlagerung des Schwerpunktes und somit eine deutlich erhöhte Stabilität beim fahren. Es ist so um ein Vielfaches einfacher, die Kontrolle des Rads zu behalten, auch bei holprigen Abfahrten.
In der Regel sind MTB-Sättel deutlich leichter und härter wie gewöhnliche Farradsättel.
Sie besitzen meistens keine Federung und der Fahrer sitzt - vor allem bei sehr sportlichen Modellen wie beispielsweise dem Tune Speedneedle Karbonsattel - lediglich auf einer Kohlefaser-Oberfläche.
Mountainbike Sättel gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Vom Karbonsattel bis hin zum Reisesattel wird alles produziert und vertrieben. Oftmals jedoch kristalliesieren sich - vor allem im professionellen Bereich - Sättel mit einer schlanken und sportlichen Form heraus. Diese Bauweise hat den Hintergrund, dass sich die vom Fahrer ausgeübten Ausgleichsbewegungen nicht einschränken, denn beim Mountainbiken muss viel mit Körperverlagerung gearbeitet werden (es kommt aber auch maßgeblich auf die Untergrundbeschaffenheit an).
Es ist beispielsweise enorm wichtig, dass man bei Hangabfahrten nicht über den Lenker kommt, was u.a. durch den Fahrradsattel erreicht wird, denn er ist dafür verantwortlich, dass das Gesäß hinter den Sattel verschoben wird. Als Folge erhält man eine Verlagerung des Schwerpunktes und somit eine deutlich erhöhte Stabilität beim fahren. Es ist so um ein Vielfaches einfacher, die Kontrolle des Rads zu behalten, auch bei holprigen Abfahrten.
In der Regel sind MTB-Sättel deutlich leichter und härter wie gewöhnliche Farradsättel.
Sie besitzen meistens keine Federung und der Fahrer sitzt - vor allem bei sehr sportlichen Modellen wie beispielsweise dem Tune Speedneedle Karbonsattel - lediglich auf einer Kohlefaser-Oberfläche.
Abonnieren
Posts (Atom)

